BauBlog

An dieser Stelle berichten wir über den laufenden Fortschritt bei der Restaurierung der Auenorgel. Der Start­schuss ist im Juni 2021 mit der Vertragsunterzeichnung für den umfassenden Restaurierungsauftrag gefallen; im März 2022 haben die sichtbaren Bauarbeiten begonnen.

Insgesamt definieren sechs Meilensteine den geplanten Projekt­verlauf, bis die Orgel wieder (und besser als je zuvor) funktioniert. 

9. April 2022

Team Königin

Drei Wochen waren Corinna, Joonghae, Timo, Tobias und Karl (v.l.n.r.) bei uns in Wilmersdorf, jetzt geht's zurück in die österreichische Heimat. Gleich früh morgens um sieben Uhr irgendwas rollt der Zug. 

Schwer geschafft haben Sie hier. Man konnte deutlich sehen, dass der Job mit unserer romantischen Königin nicht zuletzt auch körperlich herausfordernd war. Doch das Team ging stets zielstrebig und flott zur Sache, und jederzeit war gute Laune zu spüren. – Liebe Leute, herzlichen Dank für euren Einsatz! Es war uns eine große Freude, euch zu Gast zu haben.

Der erste Teil der Arbeit ist erledigt: Die Auenorgel ist komplett zerlegt, verpackt und abtransportiert. Meilenstein Nr. 2 des Restaurierungs­fahrplans bekommt ein Häkchen. 

8. April 2022

Fotos: Winfried Kleindopf (1-5), Kkristina Westerhoff (6)

Bye-bye!

Noch einmal Großalarm in der Wilhelmsaue vor der Kirche. Mit der zweiten LKW-Fuhre gehen alle verbliebenen  Orgelteile, die unter den Emporen zwischenlagern, auf die Reise. "Gehen" ist stark untertrieben: Es braucht viele kräftige Hände und die Mitwirkung eines Gabelstaplers, um die zum Teil extrem schweren Elemente einzuladen – allein der große Hauptwindbalg hat bestimmt 100 Kilo. Eine gute Handvoll Ehrenamtlicher aus der Gemeinde hilft ebenfalls mit. 

Gegen 16:30 Uhr ist alles drin, wieder voll von Anfang bis Ende der Ladefläche. Bye-bye und gute Fahrt nach Österreich! 

Zum Schluss noch einmal durchsaugen. Fertig.

7. April 2022

Fotos: Winfried Kleindopf

Besenrein

Am Donnerstagmittag ist es vollbracht. Alle noch verbliebenen Teile sind verpackt und verladebereit. Die Orgel ist weg, die Empore leer. Hinter der hölzernen Prospektwand tut sich plötzlich ein riesiger freier Raum auf. So viel Platz ist hier allenfalls mal vor 125 Jahren beim Bau der Kirche gewesen. 

1. April 2022

Die erste Fuhre

Diesmal hat es geklappt mit dem LKW. Das Parkverbot in der Wilhelmsaue war ordnungs­gemäß eingerichtet – und musste früh morgens doch erst mal mit Polizei und Abschlepp­wagen durchgesetzt werden, bevor der Sattel­schlepper endlich vorfahren konnte. 

Nun konnten die seit anderthalb Wochen Stück für Stück eingepackten Pfeifen und sonstigen Teile der Auen­orgel einsteigen. Immer der Reihe nach, nur nicht drängeln, bitte. Alles hat seine Ordnung. Als endlich alles geladen ist, ist schon Nachmittag. Gute Fahrt! – Unsere Königin ist dann mal weg.

Wenn auch noch nicht so ganz. Etliche dicke Pedalpfeifen, Wind­laden, Pfeifen­stöcke und sonstige Teile lagern noch in der Kirche. In einer Woche startet eine weitere Fuhre, wieder mit großem LKW, nach Österreich.

1. April 2022

Auf Heu und auf Stroh

Man könnte es das Allerheiligste nennen. Unter allen Orgel­pfeifen sind die im Prospekt die besten, die schönsten, die wichtigsten. Mit ihren vergoldeten Labien sind sie das Gesicht der Auenorgel. Auch die Prospekt­pfeifen müssen nun in die Werkstatt. Die kleineren – keine ist wirklich klein, alle sind mindestens mannshoch! – reisen sorgsam in Kisten verpackt. Sie warten schon einige Tage auf die Abfahrt.

Die größeren aber sind zu groß zum Einpacken, so riesige Kisten gibt es einfach nicht. Die neun Pfeifen F bis cis des Principal 16' sind einzeln mit Cellophan umwickelt und haben die letzte Nacht in den gesperrten Bank­reihen in der Kirche verbracht. Nun geht's ab in den LKW. Man reist Luxusklasse: Ganz oben auf den übereinander gestapelten Kisten, kurz unter dem Dach wie im Alkoven eines Caravans, werden sie königlich gebettet. Auf Heu und auf Stroh. Schön vorsichtig, dass ihnen auch ja nichts passiert. 

Zugegeben: Nicht Heu und Stroh ist das Material, mit dem das Bett gepolstert ist, sondern Holzwolle. Wie auch innen in den Kisten. Gefühlt in der ganzen Kirche sind inzwischen Spuren davon zu finden; man muss unweigerlich an ein weihnachtliches Krippen­spiel denken ... 

29. März 2022

Fotos: Kerstin Kerkmann

Der schwebende Tisch

Heute auf dem Programm: Ein Orgel-Spieltisch fliegt durch die Kirche! Die Aktion ist generalstabsmäßig geplant. Nachdem das Podest, auf dem der Spieltisch normalerweise steht, das Pedal und die rückwärtige Verkleidung entfernt sind, wiegt die Kommandozentrale der Auenorgel immer noch gut 400 Kilo. Und wie die Bilder zeigen, kann das gute Stück dennoch mühelos schweben ... Das Podest schwebt einzeln hinterher.

Die Wegstrecke von oben nach unten kennen die Orgelbauer aus Österreich inzwischen aus dem Effeff. Denn die Fläche unter der östlichen Seitenempore ist bereits nahezu voll belegt mit unzähligen Pfeifen und Orgelteilen, die zuvor schon mit dem Lastenkran von der Mittelempore hinunter gereist sind. 

Die heutige Operation wird von Kantor und Pfarrerin mit einer Mischung aus Sorge und Bewunderung verfolgt. Und mit der Handykamera, versteht sich. Am Ende siegt die Bewunderung für das Team der Orgelbauer: "Ihr seid toll", kommentiert Pfarrerin Westerhoff die Aktion, als der Spieltisch schließlich an seinem Zwischenstandort im westlichen Querschiff angekommen ist. Kantor Kleindopf komplettiert ihn noch mit dem zugehörigen Notenpult. 

25. März 2022

Einmal zum Mitnehmen, bitte

Register für Register werden die Pfeifen der Auenorgel abgebaut und in riesigen Kisten verpackt. Deren äußere Papphülle ist mehrfach verstärkt, aber die eigentliche Last tragen außen zusätzlich angebrachte Holzleisten. Innen dienen Styropor, Holzwolle und Vlies als Polstermaterial.

Bemerkenswert, wie sorgsam das Rieger-Team mit den Pfeifen umgeht! Es erinnert ein wenig an die Porzellan-Abteilung im KaDeWe, wo beim Einpacken zwischen jedem Teller stets eine Lage Papier die zerbrechliche Ware schützt ...

Eingepackt wird gleich an Ort und Stelle, auf der Orgelempore. Von hier aus schweben die reisefertigen Kisten per Lastenkran nach unten. Im Querschiff warten die Orgelteile auf die Weiterreise. Abfahrt nach Österreich in circa einer Woche. 

Gut, dass alle Kisten sorgfältig beschriftet sind. Das ist nicht zuletzt aufgrund der schieren Menge an Pfeifen wichtig, um später alles wiederzufinden und richtig zuordnen zu können. Denn die Auenorgel ist nicht nur ein großartiges Musik­instrument, sondern auch ein Puzzle mit 10.000 Teilen! 

24. März 2022

Zahnlücken

Drei Tage nach Beginn der Abbauarbeiten lässt die Auen­orgel schon deutliche "Zahnlücken" erkennen. Die Pfeifen des Hauptwerks sind bereits ausgebaut und lagern, gepolstert verpackt in großen Kisten, im Kirchenraum. Auch das Schwellwerk 2 ist bereits ordentlich "geräubert". Anders als zunächst geplant, gehen die Prospektpfeifen ebenfalls mit in die Werkstatt.

Der Staub der Jahrhunderte bleibt allerdings hier. Alles wird vor dem Einpacken ordentlich abgesaugt ... 

Im Orgelinneren ergeben sich plötzlich ganz neue Bilder, vor allem wenn man von hier aus ins Kirchenschiff blickt.  Insgesamt lässt sich sagen: Die Orgelempore, nein, eigentlich die ganze Auenkirche ist momentan schlichtweg Baustelle!

21. März 2022

Ganz viel Verpackung

Das Ausräumen der Orgel beginnt ... erstmal mit Einräumen! Montag früh um 9 Uhr startet der 17 Meter lange Sattelschlepper in Österreich und erreicht Berlin am Nachmittag. Geladen hat er unendlich viel Kisten, Pappen, Styropor und Holzwolle: eigens angefertigte Verpackungs­materialien, um alle Orgelteile sorgsam lagern und transportieren zu können. 

Weiter als bis zur Uhlandstraße geht es allerdings nicht. Der Brummi ist zu dick, um überhaupt in die Wilhelmsaue einbiegen zu können. Und nun? Kurzerhand wird zusätzlich ein 3,5-Tonner gemietet: Hier hinein müssen die Einzelteile umgeladen werden, um schließlich die restliche kurze Strecke bis zur Kirche zurückzulegen. 

Das fünfköpfige Team von Orgelbau Rieger ist offensichtlich gut eingespielt; ruck-zuck steht das Material im Kirchenschiff, dann geht's wieder zur Uhlandstraße zur nächsten Tendertour. Als alles erledigt ist, ist es draußen längst dunkel geworden. 

Die nächsten drei Wochen wird die Truppe nun in Wilmersdorf verbringen und in dieser Zeit die Auenorgel in alle Einzelteile zerlegen und transportsicher einpacken. Fürs anschließende Einladen werden übrigens helfende Hände gesucht. Dann soll der LKW aber (statt parkender PKW wie sonst immer) unmittelbar vor der Kirche stehen. 

17. März 2022

Hinter Gittern

Im Kirchenschiff wächst ein Gerüst in die Höhe – warum ist die Orgel jetzt nur noch durch Gitter zu sehen? Es handelt sich um vorbereitende Arbeiten für den Abbau der Auenorgel. Das Gerüst dient lediglich als Aktionsfläche für den Kran, mit dem die Teile der Orgel später von der Empore herabgelassen werden. Die vielen kleinen Orgelpfeifchen würden natürlich auch durchs Treppenhaus passen, nicht jedoch die großen Pedalpfeifen und schon gar nicht der Spieltisch. 

Bis der Abbau in vier Tagen startet, könnte der Kantor nun also auch auf "direktem Weg" seinen sonntäglichen Arbeitsplatz erreichen. Muss er aber nicht – er passt ebenfalls bequem durchs Treppenhaus ...!

13. März 2022

Foto: Kerstin Kerkmann

Abschiedskonzert

Großes Finale vor der großen Restaurierung: Am Sonntagnachmittag, den 13. März gibt die Auenorgel ihr letztes Konzert mit "letzten Werken" verschiedener Komponisten. Na ja, in Wirklichkeit musiziert natürlich der Kirchenmusiker Winfried Kleindopf, und ganz bestimmt nicht sein Abschiedskonzert. Aber die Kombination von Künstler und Königin ist hier zum letzten Mal zu hören. Gut 130 Zuhörerinnen und Zuhörer füllen das Kirchenschiff (mit dem gebotenen Corona-Abstand) so gut, dass zusätzlich Stühle zum Sitzen dazugestellt werden müssen. 

Adé, liebe Auenorgel, wir werden deine zauberhaften Klänge vermissen. Aber wir freuen uns schon aufs Wiederhören in anderthalb Jahren, dann klingt's sicher noch zauberhafter.

27. Februar 2022

Faschings-Gig mit Toccata

Alle 143 Takte von Bachs Toccata und Fuge d-Moll haben Sponsoren gefunden: Bei einem Gläschen Sekt können zahlreiche Orgelfreunde dem berühmten Stück nach dem Gottesdienst vollständig lauschen. Und weil sogar mehr gespendet worden war, spielt Winfried Kleindopf als Bonus noch "Jesu meine Freude". – Herzlichen Dank allen Beteiligten fürs Mitmachen bei dieser augenzwinkernden Aktion.

Der Gig am Sonntag vor Fasching ist Teil eines Abschieds auf Raten. Nur noch drei Sonntags­gottesdienste und ein letztes Konzert, dann beginnt die stille Zeit der Restaurierung der Auenorgel ...

26. Januar 2022

Detailplanung

Im Orgelbauunternehmen Rieger hat Timo Allgäuer die Leitung des "Projektes Auenorgel" übernommen. Ende Januar ist er für einige Tage in Wilmersdorf, um bauliche Details aufzunehmen und den Abbau der Orgel zeitlich und logistisch zu planen. 

So wird beispielsweise festgelegt, dass für den Abtransport ein Gerüst mit Kran errichtet wird, um alle Orgelteile sicher von der Empore herunterbringen zu können. Als erstes dürfte dann wohl der voluminöse, gut 500 Kilo schwere Spieltisch durch das Kirchenschiff schweben und so Platz zum Sortieren und Verpacken aller Pfeifen schaffen. 

30. Dezember 2021

Von Mainz lernen

Wie der Spieltisch der Auenorgel künftig genau ausehen wird, ist aktuell noch unklar. In ihm muss eine Vielzahl von Funktionen ergonomisch günstig und zugleich intuitiv bedienbar untergebracht werden – eine Herkulesaufgabe!

In Mainz, Wien und Göteborg hat Rieger Orgelbau dieses Kunststück im Jahr 2021 gleich dreimal vollbracht. Bei einer Erkundung im Mainzer Dom konnte sich Winfried Kleindopf davon überzeugen, auch was Verarbeitung und Materialien betrifft: Das große Foto zeigt die einzeln CAD-konstruierten Registerwippen aus Elfenbein imitierendem Kunststoff auf Milch­eiweiß­basis sowie rechts ein ausziehbares Tablett, über das sich Zusatz­funktionen wie z.B. Setzer softwaremäßig steuern lassen. 

Kleindopfs Fazit seines Besuchs vor Ort: "Wenn der Spieltisch bei uns auch nur annähernd so gut wird, dann können wir uns sehr glücklich schätzen."

20. Dezember 2021

Weihnachts­wunsch

"Rettet unsere Orgeln!" – Mit diesem Aufruf verknüpft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den vierseitigen Beitrag in der Dezemberausgabe ihres Magazins Monumente. Text und zahlreiche Bilder dokumentieren, wo historische Orgeln dringend Hilfe benötigen. Unter anderem in der Auenkirche: "Die 'romantische Königin' ist wunderschön, der klangliche Zustand des Denkmals jedoch tragisch", heißt es da. 

10. Dezember 2021

Kinder­film­vorführung

Im digitalen Adventskalender für die Kinder im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf stellt Kerstin Kerkmann die Orgel in der Auenkirche vor. Nachdem das Funktionsprinzip einer Orgel schon eine Woche zuvor erklärt wurde, geht's hier um die Besonderheiten der Auenorgel: Was rauscht denn da so? Wie groß ist eine Pfeife im Vergleich zu einem Geldstück? Und was sieht man, wenn man durch die Orgel hindurch guckt? 

12. September 2021

Fotos: Kerstin Kerkmann

Tag der Orgel

Beim Tag des offenen Denkmals – jedes Jahr am zweiten September­wochenende – stand diesmal die historische Orgel im Mittel­punkt. Kantor Winfried Kleindopf konnte eine große Besucher­gruppe für das außer­gewöhnliche Instrument in der Auenkirche interessieren. Er erklärte Aufbau, Funktions­weise und Besonderheiten und lud natürlich auch zu einem Blick "hinter die Kulissen" in das Innere der Orgel ein. 

Bei der Familien­führung konnten sich dann auch die jüngsten Besucherinnen altersgerecht mit der Auenorgel bekannt machen. Und das Beste: Sie durften sie auch selber an den Tasten ausprobieren!

24. Juni 2021

Vertrags­unterzeichnung

Im Rahmen eines Pressegesprächs unterzeichneten Orgel­bau­meister Wendelin Eberle, Inhaber der ausführenden Rieger-Orgelbau GmbH, und Kristina Westerhoff, geschäfts­führende Pfarrerin der Auenkirche, den ausverhandelten Bauvertrag für die Restaurierung der Orgel. Der Startschuss für die Realisierungs­phase ist gegeben.

Zahlreiche Vertreter lokaler Medien wohnten der Zeremonie in der Auen­kirche bei und ließen sich über das umfangreiche Bau­vorhaben unterrichten. "Der Tagesspiegel" berichtete gleich am Folgetag in seinem "Leute"-Newsletter. 

Meilensteine 

2

Ausbau

Demontage der kom­plet­ten Orgel – nur das Gehäuse bleibt stehen

März 2022

4

Einbau

Zusammenbau der nun restaurierten Orgel in der Auenkirche

Anfang 2023

6

Einweihung

Fest­gottes­dienst am Re­for­ma­tions­tag zur Wieder­inbetriebnahme

31. Oktober 2023

3

Werkstatt

Überarbeitung aller Pfeifen und tech­ni­schen Bau­teile in der Orgel­bau­werk­statt

2022 / 2023

5

Intonation

Stimmung aller Pfeifen und Anpassung an die Raumakustik

bis Herbst 2023

1

Auftrag

Vergabe­ent­schei­dung durch den Gemeinde­kirchen­rat

November 2020

Was zuvor geschah

Die Zeit bis zum Baubeginn ist nicht "einfach so" verstrichen, es war und ist viel zu tun. Umfangreiche Analyse-, Planungs- und Entscheidungs­prozesse für ein so großes Projekt sind unerlässlich. 

2021

Mai/Juni

Letzte Vertragsdetails werden mit dem Orgelbauunternehmen Rieger geklärt.

April

Während der Turmsanierung hält die Königin auch am Bauzaun vor der Kirche "Hof" und weist auf die Pfeifenpatenschaften hin.

März

Die Evangelische Landeskirche erteilt die formelle kirchenaufsichtliche Genehmigung für das Bauvorhaben.


Februar

Das Landesdenkmalamt sagt seine Förderung verbindlich zu.


Januar

Die Website www.auenorgel.de wird live geschaltet und informiert die Öffentlichkeit über das anstehende Restaurierungsprojekt.

Dezember

Mit einem speziellen Flyer starten die Pfeifenpatenschaften zur Mitfinanzierung.

2020

November

Der Gemeindekirchenrat entscheidet, den Auftrag an das Orgelbauunternehmen Rieger zu vergeben. Er folgt damit der Empfehlung der Expertenkommission.


Oktober 

Die diesjährige Kirchgeldaktion sammelt Spenden für die Orgelrestaurierung.


Herbst

Die Lotto-Stiftung Berlin sagt die Förderung des Bauvorhabens zu. Damit ist die Finanzierung des Vorhabens nun grundsätzlich gesichert.


Spätsommer

Mit ihrer Ausschreibung lädt die Auengemeinde vier namhafte Orgelbauunternehmen ein, Kostenangebote für die Restaurierungsarbeiten abzugeben.


Sommer

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sagt ihre Förderung zu.

2019

August

Die Orgelgruppe unternimmt in Begleitung eines Sachverständigen eine Studienreise und besichtigt original erhaltene und restaurierte Orgeln von Furtwängler & Hammer.

Mai

Die Bundesregierung sagt umfangreiche Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm zu – ein wichtiger Durchbruch bei der Finanzierung des Vorhabens!

Sommer

Mit dreidimensionalen Laserscans wird die Orgel vermessen. Die Unterlagen und Detailzeichnungen sind wichtige Planungsgrundlage für die Restaurierung.

2018

© Hans-Jürgel Reuschel

Frühjahr

Der Gemeindekirchenrat entschließt sich, die Auenorgel nicht bloß zu reparieren, sondern umfassend denkmalgerecht zu restaurieren. Unter Hinzuziehung des Orgelplaners Hans-Jürgen Reuschel etabliert sich die nun dreiköpfige Expertenkommission.

2017

Es entsteht eine kritische Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Reparaturvorhabens; der Orgelexperte Prof. Dr. Michael Kaufmann begleitet sie und entwickelt alternative Perspektiven. Die Gemeinde stellt erste Anträge auf Fördermittel.

2016

Verschiedene Orgelbauunternehmen geben Kostenvoranschläge für die notwendigen Reparaturen ab.

2015

Sommer

In der Gemeinde gründet sich eine Orgelgruppe mit interessierten Ehrenamtlichen.


Frühjahr

Es gibt erste Untersuchungen zum Zustand der Auenorgel sowie ein Reparatur­gutachten. Der landeskirchliche Sachverständige Oliver Horlitz begleitet den Prozess.